Freitag, 14. Juni 2013

Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn Kinder groß sind, gib ihnen Flügel .... oder eine Woche kinderlos ... !








Am Montag ging es auf große Reise. Mit großer Reisetasche und den Mitschülern in die Jugendherberge. Nicht weit, aber nicht zu Hause. 

Kinderlos - wunderschön. Man kann tun und lassen was man möchte. Freie Zeitplanung, das tun was schon lange liegen geblieben ist. Spontan mit einer Freundin morgens auf einen Kaffee treffen, es liegt nichts rumm, abends essen gehen, Kinobesuch, Freunde treffen, nach der Arbeit im Biergarten die letzten Sonnenstrahlen einfangen.

Aber wißt ihr was das Schlimmste war ? Ich habe unseren Sohn sooo unendlich vermißt und freue mich, wenn er heute wieder nach Hause kommt. Es hat zu Hause etwas gefehlt ....die mitten im Flur stehenden Schuhe .... Süßigkeitenpapier irgendwo rummliegend.... Fahrradhelm vor der Terrassentür usw. 


Ich freue mich, dass er nachher endlich wieder zu Hause ist. Heute mittag werden wir erstmal ein großes Eis essen gehen. Und das mit dem "Loslassen" muss Mama noch lernen. 

Am Montag hat er sich mit folgendem Satz bei mir verabschiedet: Mama, du packst das schon ! 


Ich habs gepackt und fahr ihn jetzt mal am Bus abholen. Schön, dass er endlich wieder nach Hause kommt. 


Kommt gut ins Wochenende. 

Liebe Grüsse

Nicole 



Kommentare :

  1. Ich kann Dich so gut verstehen...! Loslassen ist nicht einfach...das hast Du wunderbar beschrieben. Sehr berührend.Herzlich, Christina

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  2. Oh ja, das Gefühl, dass da was fehlt kenne ich auch nur zu gut! Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit deinem Sohn!
    Liebe Grüße,
    Gina

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  3. Liebe Nicole,
    ich kann Dich sehr gut verstehen! Unser kleiner Mann hat letzte Woche das erste mal bei meiner Mutter übernachtet und im Haus war es zwei Tage ruhig ...nur dass ich die Ruhe eher so gar nicht genossen habe! Ich muss also auch noch üben, wie Du, ...aber das muss wohl auch so sein, oder!? Feiert ein schönes Wiedersehen ...!
    Liebe Grüße von Swantje

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  4. Liebe Nicole, das hört niemals auf, dieses Vermissen, diese imaginäre Nabelschnur, die zieht & ziept, wenn die Kinder nicht bei einem sind! Meine schlimmste Zeit war, als sie zum Studieren nach Freiburg ging. Da wurde ich arbeitssüchtig, richtig schlimm. - Und inzwischen geht es mir mit den Enkeln ähnlich, ich vermisse sie, sobald sie wieder weg sind.
    All das konnte ich mir vorher nicht vorstellen...
    Liebe Grüße
    Astrid

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  5. Liebe Nicole,
    ich kann Dich soooo gut verstehen. Das Loslassen fällt mir auch immer unendlich schwer! Es ist jedes Mal ein Stück von sich selbst, was man abgibt. Ich habe mal einen wundervollen Spruch irgendwo gelesen. Ganz korrekt bekomme ich ihn nicht mehr zusammen aber er lautete ungefähr so:

    "MIT DER ENTSCHEIDUNG, EIN KIND ZU BEKOMMEN,
    LEGT MAN SICH FÜR DEN REST SEINES LEBENS FEST,
    SEIN HERZ AUSSERHALB DES KÖRPERS ZU TRAGEN!"

    Ich finde, das sagt alles.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wiedersehen und viel Spaß beim Eisessen!
    Herzliche Grüße,
    Julia

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  6. Liebe Nicole,
    ich sitz hier grade schmunzelnd vor dem PC.
    Ich kenne das Gefühl sooooo gut!!!!!
    Meine Mädels sind jetzt ja schon 15 und 17 und trotzdem geht es mir ganz genauso ;-)
    Liebe Grüsse Mia

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  7. Ohje, das kenne ich auch! Ich gehöre sogar zu den peinlichen Müttern, die dann noch ein Tränchen verdrücken, wenn der Bus losfährt.....
    Lg, Sabina

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